Ball häkeln

Einen Ball häkeln stellt selbst für Anfänger kein Problem dar. Gehäkelte Bälle kommen bei Kindern sehr gut an. Sie können beispielsweise zum Jonglieren verwendet werden. Da sie schön weich sind, kann man auch in der Wohnung gut damit spielen. Ebenso eignet sich ein Häkelball als Katzenspielzeug hierfür kann man der Füllung etwas getrocknete Katzenminze beigeben.

Material

Einen Häkelball kann man aus jeder beliebigen Wolle oder Wollresten herstellen. Außerdem braucht man eine Häkelnadel, die für die gewünschte Wolle geeignet ist. Je nach Dicke der verwendeten Wolle und der Größe der Häkelnadel erhält der Ball eine unterschiedliche Größe. Zum Füllen ist Bastelwatte am besten geeignet, da diese waschbar ist. Zum Verschließen des Balls und zum Vernähen der Fäden wird weiterhin eine stumpfe Stopfnadel benötigt.

Grundanleitung

Der Ball wird komplett mit festen Maschen gearbeitet. Es wird in Runden gehäkelt. Jede neue Runde beginnt mit einer Luftmasche. Jede einzelne Runde wird am Ende mit einer Kettmasche geschlossen, die in die erste Masche der Runde gearbeitet wird. Damit der Ball auch rund wird, müssen Zu- und Abnahmen gehäkelt werden. Um Maschen zuzunehmen werden in eine Masche der Vorrunde zwei feste Maschen gehäkelt. Beim Abnehmen sticht man in eine Masche ein und holt den Faden mit der Häkelnadel. Dieser bleibt auf der Nadel und man sticht in die nächste Masche ein. Auch hier den Faden holen, jetzt befinden sich drei Schlingen auf der Häkelnadel. Wieder den Faden holen und mit einem Mal durch alle drei Schlingen ziehen.

Ball Häkelanleitung

Begonnen wird der Ball mit zwei Luftmaschen. Dann werden in die erste Luftmasche sechs feste Maschen gehäkelt. Diese Runde wird mit einer Kettmasche in die erste feste Masche geschlossen. In der 2. bis 5. Runde wird jede zweite Masche verdoppelt. So hat man am Ende der 2. Runde 9 Maschen, am Ende der 3. Runde 13 Maschen, am Ende der 4. Runde 19 Maschen und am Ende der 5. Runde 28 Maschen. In den nächsten vier Runden wird in jede Masche eine feste Masche gehäkelt. Jetzt kann der Anfangsfaden im Inneren des Balls gut vernäht werden. Ab der 10. Runde werden Maschen abgenommen. Es wird immer eine feste Masche gehäkelt und jede 2. und 3. Masche werden zusammengehäkelt. So erhält man am Ende der Runde 19 Maschen. Der Ball sollte gefüllt werden, solange die Öffnung noch groß genug ist. Man kann auch den Griff der Häkelnadel zu Hilfe nehmen, um die Watte in den Ball zu stopfen. Die nächsten sechs Runden werden nach dem gleichen Schema gearbeitet. Am Ende der 11. Runde sollte man also 13 Maschen haben, am Ende der 12. Runde 9 Maschen, am Ende der 13. Runde 6 Maschen, am Ende der 14. Runde 4 Maschen, am Ende der 15. Runde 3 Maschen und am Ende der 16. Runde noch 2 Maschen haben. Dann wird der Ball geschlossen und der Endfaden vernäht.